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Kino zum Denken

Das Kino zum Denken ist eine Filmreihe, die primär vom Referat für Umwelt und Gesundheit aber auch von anderen Referaten des AStA genutzt wird. Es ermöglicht, interessierten Studierenden kritische Filme zu sehen und sich anschließend in einer Diskussionsrunde (ggf. mit Referent*innen) auszutauschen.

Aktuell

Momentan steht kein Film an. Zu gegebener Zeit werden wir dich natürlich an dieser Stelle über kommende Filme informieren! Weiter unten kannst du dich über die bisher gezeigten Filme informieren!

Bisher gezeigte Filme

Tomorrow - 19.12.2017 - 19.30 Uhr - Hörsaal I, Gebäude C

Informationen zum Film:
"Tomorrow" ist ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich. Und einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Trailer:
https://youtu.be/lJy_tAm9IJQ

Bikes vs. Cars - 26.06.2016 - 19.15 Uhr - Hörsaal IV, Gebäude C

Special:
Vor dem Film bieten wir dir die Möglichkeit dein Fahrrad zu reparieren. Dafür kommt die Mobile-Bikebitchen mit Werkzeug und kleinen Ersatzteilen vorbei und hilft euch beim Rad mit Rat und Tat. Ab 18 Uhr vor dem Hörsaalgebäude C.

Diskussionsgast:
Cemal Bozoğlu – Stadtrat Augsburg für B/90 Grüne, Schwerpunkt Verkehr und Fahrrad und Mitglied im Arbeitskreis Fahrradstadt Augsburg.

Informationen zum Film:

„Bikes vs Cars“ des Dokumentarfilmers Fredrik Gerrten thematisiert er die „Dominanz“ des PKWs auf den Straßen dieser Welt und wie es dazu gekommen ist und wie dieses System aufrechterhalten wird aber vor allem wie man es brechen könnte. Dabei lässt der Regisseur verschiedenste Personen zu Wort kommen, von Fahrradfahrern bis zu Vertretern der Autoindustrie und erhebt somit einen differenzierteren Anspruch, als der Titel vermuten lässt.

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=xwRJsTYzon4

und dann der Regen - 22.06.2016 - 20.15 Uhr - Hörsaal I, Gebäude C

Informationen zum Film:
Der junge spanische Regisseur Sebastián, idealistisch und filmbesessen, will den großen, wahrhaftigen Film über Kolumbus drehen: nicht den heroischen Entdecker zeigen, sondern die brutale Eroberung eines Kontinents, die Gier nach Gold, die Ermordung und Versklavung der indianischen Bevölkerung, ihren Widerstand.
Weil das Budget äußerst knapp ist, hat Sebastiáns Produzent Costa das bolivianische Cochabamba als Drehort ausgewählt. Das liegt zwar in den Anden, weit entfernt von der Karibik, dem historischen Ankunftsort von Kolumbus. Aber die Produktionskosten sind äußerst günstig, sogar die Gagen der indianischen Statisten für die spektakulären Massenszenen kann man sich hier leisten.
Die Dreharbeiten laufen ausgezeichnet, bis in Cochabamba soziale Unruhen ausbrechen. Die Wasserversorgung der Region wurde an einen internationalen Konzern verkauft, der nach rigorosen Preiserhöhungen nun sogar das Auffangen von Regenwasser untersagt hat. Die Proteste der lokalen Bevölkerung eskalieren zum offenen Aufstand.
Die spanische Filmcrew um Sebastián und Costa kann den aktuellen Konflikten nicht ausweichen: Ausgerechnet ihr indianischer Hauptdarsteller Daniel ist einer der Anführer des Wasseraufstands.

Trailer:
http://und-dann-der-regen.piffl-medien.de/

Voll verzuckert - That Sugar Film
08.06.2016 - 19.30 Uhr - Hörsaal III, Gebäude C


Diskussionsgäste:
Bianca Meraner (Dipl.-Oecotroph.) - Ernährungsberaterin, München
Natalie Rosenke, 1. Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung, Berlin

Informationen zum Film:

Durch ein gewagtes Selbstexperiment zeigt Damon Gameau in dem Film „Voll verzuckert – That Sugar Film“, wie sich vermeintlich gesunde Lebensmittel auf den Körper auswirken. Wie im Titel bereits erwähnt, spielt der Zucker dabei eine zentrale Rolle. In zwei zusammengehörenden Experimenten vergleicht er, wie sich Zucker im menschlichen Körper bemerkbar macht. Denn nachdem er drei Jahre lang ohne Zucker lebt, verschreibt er sich nun einer zweimonatigen Zuckerdiät. Jeden Tag nimmt er 40 Teelöffel Zucker zu sich. Das jedoch in Form angeblich gesunder Lebensmittel: Müsli, Fruchtriegel, Säfte und Smoothies oder auch der fettarme Joghurt – sie alle verbindet die in der öffentlichen Wahrnehmung positive, gesunde Konnotation. Gameau nimmt sich das zum Anlass, um mit diesen Mythen aufzuräumen. Unter medizinischer Überwachung beginnt er seine spezielle Diät, und schnell zeigen sich erste Ergebnisse. Die Wissenschaftler und Ernährungsexperten verzeichnen schnell eine negative gesundheitliche Entwicklung Damons. Im Laufe des Films führt Damon auch in Gespräche und Interviews mit Fachleuten, Vertretern der Lebensmittelindustrie und auch Zuckergeschädigten.

Trailer:
http://www.vollverzuckert-thatsugarfilm.de/

Blut muss Fließen - Undercover unter Nazis
03.05.2016 - 19.15 Uhr - Hörsaal II, Gebäude C


Diskussionsgäste:
Peter Ohlendorf, Regisseur und Autor des Films "Blut muss fließen"
Ulrike Bahr, Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD Augsburg. Unter anderem Mitglied in der AG Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD Bundestagsfraktion
Max Makovec, Diplom Soziologe und Doktorand an der Universität Augsburg. Dissertation zum Thema "Die diskursive Beschaffenheit von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus"

Informationen zum Film:
„Blut muss fließen, knüppelhageldick, und wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik”, schreit der Sänger von der Bühne. Dutzende kahlrasierte Skinheads grölen mit und heben den Arm zum Hitlergruß. Szenen eines Neonazikonzertes, irgendwo in der deutschen Provinz, gefilmt mit versteckter Kamera von „Thomas Kuban“ (Pseudonym), der zum eigenen Schutz nicht erkennbar gezeigt wird. Solche Konzerte werden an geheim gehaltenen Orten durch das verbotene Netzwerk Blood and Honour, Division 28, aber auch der NPD und deren Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten organisiert, oft im Vorfeld oder als Abschluss von Neonazi-Aufmärschen.
Der Dokumentarfilm von Peter Ohlendorf zeigt die Recherchen des „Thomas Kuban“, die gesellschaftlichen Hintergründe der Rechtsrock-Konzerte, kritisiert Sicherheitsbehörden, die selten einschreiten und die politische Wirkung dieser Begleitmusik zu Mord und Totschlag relativieren, stellt aber auch Bürgerinitiativen vor, die sich erfolgreich gegen Neonazi-Konzerte wehren.

Trailer:
www.filmfaktum.de/de/der-film-blut-muss-fliessen.html

Triumph des guten Willens
28.01.2016 - 19.30 Uhr - Hörsaal II, Gebäude C


Diskussionsgast:
Mikko Linnemann, Buch, Regie, Schnitt, Produktion

Informationen zum Film:
„Triumph des guten Willens“ setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die "Wiedergutwerdung der Deutschen".
Texte Geisels aus den 1990er Jahren unter anderem über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal kontrastieren die heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten. Sie zeigen eine Normalität, die es eigentlich nicht geben dürfte. Zudem analysieren ausführliche Interviews mit Alex Feuerherdt, Klaus Bittermann, Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broder Geisels Thesen in Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse heute.
Von der politischen Biografie Eike Geisels ausgehend, zeichnet Triumph des guten Willens ein Bild linker Debatten der letzten Jahrzehnte und fragt schließlich nach der Möglichkeit von Kritik in unmöglichen Zeiten.

Trailer:
www.gegenfeuer-produktionen.de

The Halfmoon Files
22.10.2014 - 19.15 Uhr - Hörsaal IV, Gebäude C


Diskussionsgäste:
Ina Jeske, Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde Universität Augsburg
Sophia Dafinger, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Universität Augsburg

Informationen zum Film:
Der Film dreht sich um ein Kriegsgefangenenlager in Deutschland während des Ersten Weltkrieges, in welchem sich vor allem muslimische Kolonialsoldaten befanden, die in diesem Lager zum Übertritt   an   die   Seite Deutschlands   bzw.   des   Osmanischen   Reiches   bewegt   werden sollten.
Des Weiteren werden die Soldaten in diesem Lager zunehmend zum Objekt wissenschaftlichen Interesses für deutsche Wissenschaftler. Die "exotischen" Kriegsgefangenen werden Gegenstand von verschiedenen wissenschaftlichen Studien.

Trailer:
http://halfmoonfiles.de/de/4/film/home

Live and let live
24.06.2014 - 19.15 Uhr - Hörsaal I, Gebäude C


Diskussionsgast:
Marc Pierschel (via Skype), Regisseur des Films

Informationen zum Film:
Ein Dokumentarfilm über unser Verhältnis zu Tieren, die Geschichte des Veganismus und die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Hintergründe, die die Menschen dazu bewegen, vegan zu leben.

Trailer:
http://www.letlivefilm.com/

Frohes Schaffen
11.06.2014 - 19.15 Uhr - Hörsaal I, Gebäude C

Diskussionsgast:
Norbert Trenkle, Interviewpartner im Film. Er ist Redakteur der gesellschaftstheoretischen Zeitschrift Krisis (www.krisis.org) und Co-Autor des Manifests gegen die Arbeit.

Informationen zum Film:
Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral. Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit. Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt die  Doku-Fiktion diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit.

Trailer:
www.frohesschaffen.wfilm.de/

Alphabet
28.05.2014 - 19.15 Uhr - Hörsaal I, Gebäude C

Diskussionsgäste:
Gerlinde Rüdinger-Wagner, Alexander Wiedemann und Monika Wernz. Gründungsteam des Vereins Sudbury München. Dieser hat mit der Sudbury Schule Ammersee die erste demokratische Schule in Bayern eröffnet.

Informationen zum Film:
Nach We Feed the World und Let's Make Money legt der österreichische Regisseur Erwin Wagenhofer den dritten Part seiner gesellschaftskritischen Trilogie, dieses Mal über unser marodes Bildungssystem vor. Er zeigt drastisch auf, wie das kreative und geistige Potenzial der Schüler bereits im Kindesalter systematisch und kontinuierlich minimiert wird. Sein ernüchterndes Fazit: Bei der Geburt sind 98% aller Menschen hochbegabt. Nach der Schule sind es nur mehr 2%.

Trailer:
http://www.alphabet-film.com/