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Workshop-Reihe Lass Dich in Ruhe

Mit Hilfe von drei Workshops soll Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, sich mit dem Thema Sucht und Suchtprävention auseinanderzusetzen und verschiedene
Ansätze zu diskutieren.

Die Teilnahme an den Workshops ist für Studierende der Universität Augsburg kostenlos. Es können maximal 18 Studierende an einem Workshop teilnehmen und eine Anmeldung erfolgt verbindlich im Sekretariat des Allgemeinen Studierendenausschusses in Raum A 2080. Öffnungszeiten

Lass Dich in Ruhe_Plakat hohe Auflösung

 

Die einzelnen Themenblöcke und ihr Inhalt:


Workshop A - Selbstbestimmter Substanzkonsum: Alkohol, Tabak & more

 

Termin: Samstag, den 15. November, 10 bis 16 Uhr in D 2004

 

Inhalt: Grundlagen zieloffener Suchtarbeit, Schwerpunkt Studierende und Suchtmittelkonsum

Im Workshop können die TeilnehmerInnen kennen- und durch praktische Übungen erfahren lernen, wie man den Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis und anderen Substanzen systematisch und dauerhaft „herunterschrauben“ kann.

Die dafür entwickelten Konsumreduktionsprogramme arbeiten nach dem Prinzip der „Zieloffenheit“. Dies bedeutet, dass die TeilnehmerInnen selbst entscheiden, ob sie bei einer ihrer konsumierten Substanzen reduzieren oder Abstinenz anstreben möchten. Damit arbeiten diese Programme gegen den „Mainstream“ in der deutschen Suchthilfe, der immer noch an der Abstinenz als alleinigem Therapieziel festhält – und somit viele Menschen nicht erreicht und nicht auf ihre Konsumwünsche und -vorstellungen eingeht.

Neben der Vermittlung von theoretischem Hintergrund, Inhalt und Aufbau der Konsumreduktionsprogramme, sollen die zentralen Elemente erläutert und in Übungen nähergebracht werden.

Der Workshop richtet sich an alle Studierenden, die ihren Alkohol-, Tabak-, Cannabis- oder sonstigen Substanzkonsum einmal näher betrachten möchten – sei es, weil sie für sich „das richtige Maß“ herausfinden und einhalten möchten, weil sie erfolglose Veränderungsversuche hinter sich haben oder einfach, weil sie am Thema interessiert sind.

Studierende, die sich Sorgen über Freunde, Familie oder Angehörige  machen, sind ebenfalls herzlich eingeladen, den Ansatz kennenzulernen.

Durchführung: ISS – Institut für innovative Suchtbehandlung und Suchtforschung, Nürnberg

 

Workshop B - Riskantes Konsumverhalten im Studium

 

Termin: Samstag den 29. November, 10 bis 16 Uhr in D 2004

 

Inhalt: Drogenprävention im Studium

Der Konsum von legalen bzw. illegalen Substanzen, sowie substanzungebundenes Konsumverhalten, z.B. der Umgang mit Medien, sind gesamtgesellschaftliche Phänomene. Gerade unter Studierenden gelten dabei auch immer häufiger Leistungsdruck und Stress als mögliche Ursachen für ein riskantes Konsumverhalten.

Doch wie sieht riskanter Konsum eigentlich aus? Ab wann fängt eine Sucht an? Was bedingt Konsumverhalten allgemein? Wie gut kenne ich mich in Bezug auf mein Konsumverhalten? Wie gefährdet sehe ich mich in meinem Konsumverhalten? Was bedeutet es von bestimmten Konsummitteln oder bestimmtem Verhalten abhängig zu sein? Wie kann ich mich vor einer Abhängigkeit schützen? Diesen Fragen werden die Teilnehmenden zusammen mit den Referenten im Workshop auf den Grund gehen

Durchführung: Drogenhilfe Schwaben, Augsburg

Film zu Workshop: Requiem for a Dream am Mittwoch den 26. November

 

 

Workshop C - Sucht und Drogen: Wie kann Prävention an der Schule aussehen?

 

Termin: Samstag den 6. Dezember, 10 bis 16 Uhr in D 2004

 

Inhalt: Dieser Themenblock soll gezielt Lehramtsstudierende informieren, die sich mit einem sehr frühen Einstiegsalter beim Drogenkonsum seitens der SchülerInnen in ihrem späteren beruflichen Alltag konfrontiert sehen

Abhängiges oder süchtiges Verhalten ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.

Neben Alkohol, Tabak und illegalen Drogen gibt es auch im alltäglichen Leben zahlreiche Reize, die zu übermäßigem Konsum anregen: Computer, Fernsehen, Einkaufen, Beruf und Partnerschaft.

Riskanter Konsum legaler wie illegaler Drogen, mangelnde Bewältigungsstrategien in Konflikt- und Stresssituationen sowie Bindungs- und Orientierungslosigkeit können Abhängigkeit und Sucht verursachen. Zentrale Themen der Suchtprävention sind daher die Entwicklungsaufgaben und die Identitätsbildung von Kindern und Jugendlichen, was u. a. Sexualität, Freizeit- und Konsumverhalten, Umgang mit Gewalt, Medien etc. einschließt.

In diesem interaktiven Workshop werden wir uns folgenden Fragen widmen:

Was kommt in meiner zukünftigen Lehramtstätigkeit zu diesem Thema im Schulalltag auf mich zu? Welchen Einfluss kann Schule auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben? Wie kann Prävention an Schulen aussehen? Welche Angebote gibt es für Schulen? Wie kann ich handeln, wenn ich mir Sorgen um SchülerInnen mache?

 

Durchführung: Condrobs e.V., München

 

Film zu Workshop: „Hackedicht oder was?“ am Mittwoch den 3. Dezember

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