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Buchvorstellung "Selbsthass & Emanzipation - Das Andere in der heterosexuellen Normalität" von Patsy L'Amour laLove


Am 23. Mai 2017 um 19.30 Uhr stellt Patsy L'Amour laLove im Hörsaal III, Gebäude C "Selbsthass und Emanzipation - Das Andere in der heterosexuellen Normalität" vor. In dem von ihr herausgegebenen Buch wird in verschiedenen Beiträgen das Spannungsfeld der Ablehnung die aus dem Anderssein resultiert und dem selbstbewussten Beharren darauf behandelt.

Nicht nur Heterosexuelle betonen möglichst häufig, wie tolerant und liberal die Gesellschaft doch mittlerweile geworden sei – gerade in Bezug auf Schwule, Lesben und Transmenschen. Auch diesen ist die Normalität ein großes Anliegen, zu der es zu gehören scheint, dass alles, so wie es ist, in bester Ordnung sei.

Die Feindseligkeit aber ist immer noch vorhanden. Am deutlichsten spürbar im Coming-out, das auch heute für die meisten ein Problem darstellt. So weit kann es also nicht her sein mit der Normalität der Anderen.

Anderssein wird abgewertet, was sich nicht zuletzt auf die Anderen und ihren Umgang mit sich selbst auswirkt. In diesem Sammelband beschäftigen sich 17 Autoren*innen mit dieser Ablehnung und dem selbstbewussten Beharren auf dem Anderssein, anstatt eines Zurechtbiegens nach heterosexuellen Maßstäben.

Patsy l‘Amour laLove, Polit-Tunte und Geschlechterforscherin, Dissertation zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre, Organisatorin wissenschaftlicher und kultureller Veranstaltungen wie Polymorphia – die TrümmerTuntenNacht, arbeitet im Archiv & Kuratorium des Schwulen Museums* und als Referent des LGBTI-Referats an der HU Berlin. Im Querverlag hat Patsy den Titel Selbsthass & Emanzipation – Das Andere in der heterosexuellen Normalität 2016 herausgegeben. 2017 folgte der Sammelband Beißreflexe – Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten, Sprechverboten.

SoSe17-Patsy-Buchvorstellung_web

Meldung vom 06.05.2017